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Ausrufung der Machtworte im Mai 2010 auf Schloss Hambach durch den Rat der Großmütter

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13 GrandMothers
Goddess Kongress
Urmutter im Museum

JdF = Jahrtausend der Frau, welches am 28.Mai 2000 auf dem Hambacher Schloss von Siegrun Laurent und Tausenden von Frauen aus aller Welt ausgerufen wurde.

Dunkelheit

Jetzt beginnt die dunkelste Zeit des Jahres,
die Nächte werden länger, die Tage immer kürzer.
Dunkelheit wirft ihren Mantel über uns.

Früher wußte frau noch gut, wie sie sich vorzubereiten hatte
auf die Dunkelheit.
Sie begrüßte sie und stellte sich mit Leib und Seele darauf ein.
Sie wußte, daß Dunkelheit die Zeit ist, in der sie zur Ruhe kommen,
Kraft schöpfen, Atem holen konnte.

So wollen wir die Dunkelheit heute auch begrüßen: wie eine gute Freundin,
unter deren Mantel wir Schutz und Geborgenheit finden können.
Wir wissen, daß die Dunkelheit zum Leben gehört wie das Licht.

Von unseren Ahninnen können wir lernen,
nicht zu erschrecken, sondern uns mit ihr zu verbinden.
So wollen wir auch mit all den Dunkelheiten auf unserem Lebensweg umgehen:
Sie sollen uns nicht länger Angst machen,
sie sollen nicht unsere Kräfte verzehren,
wir wollen nicht länger kämpfen gegen das Dunkle.

Es soll niemandem gelingen,
die Dunkelheit in unserem Leben zu unserer Feindin zu machen,
denn wir wissen:
Sie will uns nicht vernichten,
genau so wenig wie sie die Natur auslöschen will in dieser Zeit.
Sie will uns und die Natur zum Innehalten bewegen.
Sie will uns Ruhe und Selbst-Besinnung schenken,
eine Pause zum Nachdenken,
zum Atem-Holen und Kraft-Gewinnen.

Die Dunkelheit gehört zum Leben wie das Licht,
wie die Pause im Atem-Rhythmus zwischen Ein- und Ausatmen,
wie Krankheit, Tod und Trennung.

Laßt uns nicht länger dagegen kämpfen, laßt uns von der Natur lernen,
die sich still in die Dunkelheit fügt und ihre Lebenskraft sammelt
ohne sie im Aufbegehren gegen das Dunkle zu verschwenden.

Laßt uns lauschen in die Dunkelheit:
Sie erzählt Geschichten aus der Anderswelt,
sie bringt auf ihren Flügeln Worte und Gedanken von denen,
die uns vorausgegangen sind in die Anderswelt.

Sie läßt uns ahnen, daß es keine wirkliche Trennung gibt
zwischen dieser Welt und der anderen, zwischen Tod und Leben,
zwischen uns und denen, die gegangen sind, den so genannten Toten.

Dunkelheit, wir heißen dich willkommen.

Kristin Baege

Großmüttertage im September 2017

Es war nicht anders zu erwarten: die Göttin war uns wohl gesonnen und verwöhnte uns drei Tage lang mit einem blauen Himmel, wie es ihn nur im September gibt. Immer dann jedenfalls, wenn wir durch die Streuobstwiesen in Mössingens Umgebung streiften. Der Regen kam erst, wenn wir in Großmutter Arungas und Großmutter Kristins Mühle waren, um den Tisch beim Essen saßen, alle zehn im Wohnzimmer Uschas neuen Film anschauten, in der Sauna faulenzten oder nach einem schönen vollen Tag zufrieden in unseren Betten lagen, gewiegt von so viel Großmutterkraft und –wohlwollen unter dem Dach.Inder Freude auf den nächsten gemeinsamen Tag schliefen wir ihm selig entgegen.

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7. November 17 JdF

„Rat der Großmütter“

Im Gespräch mit Kristin Baege

Ganz früher, als das Leben noch überwiegend und eng angebunden an die Rhythmen der Natur in Gemeinschaften stattfand, waren es gerade die älteren Menschen, die den Folgegenerationen mit ihrer Lebenserfahrung – und im besten Fall mit Rat und Tat - zur Seite standen. „Um ein Kind zu erziehen, braucht man ein ganzes Dorf“ ist eine Weisheit, die aus Afrika stammt. Diese Weisheit bringt eine Menge zum Ausdruck und zeigt, dass es hierbei um ein Anliegen geht, das alle Menschen auf der Erde betrifft – und betreffen sollte.

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7. November 17 JdF

Totensonntag

Unsere Zeit ist oft geprägt von patriarchaler Kriegerdenkmals-Erinnerungskultur an Helden- - was für Helden? Sie wäre gerechter, wenn sie auch der Frauen und Kinder gedenken würde, die unter den Kriegszeiten mindestens ebenso gelitten haben wie die Soldaten, Piloten, Grabenschützen, Panzerfahrer. Und nach wie vor- unbelehrbar die Kriegstreiber !!- leiden.

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25. Juni 17 JdF

Sommersonnenwende

Zur Sommersonnenwende haben wir im Frauenzentrum Schwäbisch Hall einen Festtisch gedeckt, um unser Treffen mit Speis und Trank, mit Tanz und Lachen, Austauschgesprächen und Musik zu feiern.

Es war das 10. Mal, dass der Großmutterkreis sich getroffen hat. Nun legen wir eine Sommerpause ein. Im September geht es weiter mit einem Treffen am Labyrinth in Schwäbisch Hall bei der kleinen Comburg. Herzliche Einladung auch für neue Frauen. Näheres siehe Programm des FZ Schwäbisch Hall.

Das Thema Labyrinth wird uns beschäftigen anhand von Texten und alten Darstellungen , aber auch mit dem meditativen Begehen des Labyrinths, das seit vielen Jahren von Frauen des FZ wunderbar gepflegt wird.

10. November 2013
"Wo die freien Frauen wohnen" -
Film von Uscha Madeisky vom Rat der Großmütter
und Daniela Parr

Im August und September 2012 besuchten Daniela Parr und Dagmar Margotsdotter-Fricke die matriarchalen Mosuo in Südchina zusammen mit der Kamerafrau Nina Werth. Der Film wird im Frühjahr 2014 vorgestellt.

Links ein Fotos von der Großmutter und Matriarche Rada Ku Me  (Ku Me ist ihr Vorname, Rada der Klanname, der kommt im Chinesischen immer zuerst).
Das Bild zeigt sie bei der heiligen Handlung, in der sie den ersten Schluck den AhnInnen gibt.
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